Michael Filzinger

Hobbies - Pilze sammeln
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Meine Interessen: Pilze sammeln + essen ...

Seit meiner frühesten Kindheit, sammel ich schon Pilze, bereite diese selbst zu und esse sie - gerne mit anderen zusammen. Was sammel ich?

  • Röhrenpilze
    • Steinpilze
    • Maronenpilze
    • Rotfüße
    • Ziegenlippen
    • Gruppe der Birkenpilze/Heiderotkappe
  • Schirmpilze, Riesenschirmpilze, Parasolpilze
  • alle Champignonarten - insbesondere den Anischampignon
Hier geht es zu einer "Pilzübersicht": www.pilzbestimmung.de

Letzte Sammlererfolge:

Zuletzt (11.10.2004) haben wir erst wieder zwei Steinpilze (und noch andere) an den Hängen des Feldberg gefunden. Unser größter und interessantester Fund in diesem Jahr, war eine große Mahlzeit ausschließlich von "Birkenpilzen" - war hier eine Art mit okerfarbenem Schirm und dem typischen Stil. Noch nie in meinem Lieben hatte ich so viele auf einem Fleck gesehen!

Zubereitung und Essen:

Solange mein Pilzfund nicht zu einseitig ist, bevorzuge ich gerne gemischte Pilzmahlzeiten. Die Pilze schmore ich mit Zwiebeln an. Meist ziehen sie dann schon so viel Wasser, dass ich keines mehr zusätzlich hinzufügen muss. Für mich gehört (nicht zu wenig) frisch gemahlener weißer Pfeffer hinzu und Kräuter. Dies kann eine Hand voll frischer Petersilie, aber auch gemischte Kräuter aus Frankreich und dem Mittelmeerraum sein. Zum Schluss wird abgerundet mit etwas Saurer Sahne oder noch fetter. Dazu esse ich gerne Reis, aber auch schon mal Kartoffeln.

Gefahren und meine Mißerfolge:

Es gibt fast keine wirklich tödlich giftigen Pilze. Viele sind aber aus irgendwelchen Gründen nicht eßbar, weil sie z.B. zu bitter, zu scharf sind oder stinken. In manchen Pilzbüchern sind Pilze als giftig angegeben, obwohl Menschen in bestimmten Regionen diese schon seit jahrhunderten essen - man muss sich dann halt mit einer besonderen Zubereitungsweise und auch Regeln für den Verzehr auskennen. Es gibt Pilze, die sind erst einmal ungefährlich, aber sobald Sie ein Gläschen Bier oder Wein dazu nehmen, wirken sie giftig! Bei einer Art, darf man zwei Tage nach dem Verzehr keinen Alkohol zu sich nehmen - das halten wohl einige Pilzsammler nicht durch.
Mein größter Fehler war einmal ein Karbolegerling (= "giftiger" Champignon) gewesen, der den Weg in meinen Pilztopf gefunden hatte. Nach einiger Zeit hat der Pilztopf einen starken Gestank abgegeben, daß ich wußte, das Ganze muß in den Abfall.
Viele "giftige" oder ungenißbare Arten riecht oder schmeckt man schon. Andere finden nach dem Verzehr verfrüht wieder den Weg nach draußen. Ich kenne auch jemanden der hat einen Fliegenpilz problemlos gegessen. Das gab zwar dann einen Rauschzustand, aber deswegen hat man ihn früher schon öfter einmal konsumiert ...
Zu "giftigen" Pilzen hier ein Link: www.pilze-augsburg.de/pilzvergiftung

Diskussion und Anregungen:

  • Trotz vieler Pilzbücher kann ich noch immer nicht einen Karbolegerling von genießbaren Champignons unterscheiden - sie sind sich einfach zu ähnlich. Wer hat einen Tipp?
  • Unter den Schirmpilzen / Parasolpilzen gibt es eine Unterart, dich auch nur in manchen Pilzbüchern als giftig dargestellt wird. Für mich gibt es hier keine Merkmale, diese wirlich zu unterscheiden - aber vielleicht ist es ja nicht notwendig?
  • Stinkmorcheln gelten ja als "giftig". Aber die Satanseier oder junge Stinkmorcheln sollen schon eßbar sein - wer kennt sich da aus eigener Erfahrung aus?
  • Es gibt immer die Diskussionen, daß bestimmte Pilze nur bei bestimmten Bäumen oder auf bestimmten Plätzen wachsen. Mein letzter Steinpilz ist auf "totem Holz" gewachsen! Es war ein schon zerfallener Baumstumpf, welcher nicht mir Erde oder Pflanzen bewachsen war. Da dürfte es ihn nach den Fachbüchern gar nicht geben!?
  • Ich sammel jetzt schon jahrzehnte Pilze in Deutschland, aber einen Pfifferling habe ich noch nie finden können - die soll es doch auch hier geben!?
  • Ebenso ist es mit den Morcheln (außer der Stinkmorchel), die sollen doch auch in Deutschland wachsen und nicht nur in China!? Ich habe noch nie eine finden können ...
  • Hat jemand Erfahrung in der Zubereitung eines Riesenbovisten?

Dies ist schon ein ziemlich umfangreiches Pilzbuch, für den Anfänger, aber auch den erfahrenen Sammler. Es ist relativ kompakt zum Mitnehmen im Rucksack oder einer Tasche auf "Sammeltouren" geeignet.
Das meines Wissens umfassenste Werk über (große) Pilze in unseren Regionen. Ein "muss" für jeden "Pilzexperten" oder auch jeden, der einmal sehen will, welche es bei uns so alle gibt!
Das Werk besteht aus 4 Bänden und einem Registerband - ich schätze einmal über 2500 Seiten!